Chris Mantanz
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Biography & Metadata
Ich mache Musik, die nicht perfekt sein will, sondern echt. Viele sehen nur das Bild auf Social Media: namentliche Flyer-Erwähnungen, Aftermovies von Gigs, die durch Schnitte und Perspektiven größer wirken, als sich der Moment vielleicht angefühlt hat. Dieser inszenierte Wow-Effekt. Aber die Wahrheit ist: Ich bin keiner von diesen Artists, die klingen, als wären sie am Reißbrett entstanden. Es war keine Authentizität da – und genau das hat mir gefehlt. Ich bin das: Ich baue Sounds wie andere Menschen Erinnerungen sammeln. Ein bisschen schief, ein bisschen dunkel, aber immer ehrlich. Meine Tracks fühlen sich an wie Nächte, in denen man zu lange wach bleibt und zu viel denkt. Da ist Melancholie drin, aber kein Selbstmitleid. Eher dieses leise: Ich ziehe mein Ding trotzdem durch. Ich liebe Atmosphäre mehr als Lautstärke und Spannung mehr als den klassischen Drop. Wenn ich produziere, will ich keine Songs bauen, sondern Räume erschaffen. Zwischen den Kicks und den Flächen steckt immer etwas sehr Persönliches von mir. Ich laufe keinen Trends hinterher. Ich baue mir lieber meine eigene Welt im Schatten. Meine Produktionen bestehen oft zu etwa 75 Prozent aus einem „Driving“-Muster, einem wiederkehrenden Motiv. Viele wünschen sich mehr Abwechslung. Für mich liegt die Kraft aber genau in der Wiederholung von 16 Takten mit minimalen Veränderungen und kleinen Akzenten. In dieser Reduktion entsteht für mich Tiefe. Und genau das bin ich. Und jetzt viel Spaß mit dem Set. Euer Chris
First discovered Aug 31, 2026, 5:08 PM