Popperklopper
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Mit „Schöne raue Welt“ kündigen die Popperklopper ihren 12. Longplayer an. Zwölf Songs zeigen erneut den Mix aus Punkrock und Rock’n’Roll der Eifeler Band. Das Album entstand während eines Besetzungswechsels. Sänger und Gitarrist Carsten übernahm teilweise selbst den Bass, nachdem sich Udo aufs Aufnehmen und Mixen konzentrierte. Inzwischen ist mit Poeppel ein alter Bekannter nach zehn Jahren Pause zurück am Bass. Musikalisch bleibt die Band ihrem Stil treu, erweitert den Sound aber um Hammond-Orgel („Ganz nah bei Dir“), Sitar-Klänge („Milgram“) und Synthesizer („Mein Wohnzimmer“). „Es hat großen Spaß gemacht, mal etwas Neues auszuprobieren“, sagt Carsten. Textlich bleibt die Band unbequem. „Schöne raue Welt“ behandelt gesellschaftlichen Rechtsruck („Halbmast“), Stalking („Ganz nah bei Dir“), Umweltzerstörung („Malaysia“) sowie Ignoranz und soziale Medien. Mit „Milgram“ greift die Band zudem ein historisches Thema auf. Für „Hey Typ“ über sexuelle Belästigung holten sich die Popperklopper Unterstützung von Jutta Pardeike der Trierer NDW-Band Lusthansa. Auch persönliche Geschichten finden Platz auf dem Album. „Nicht allein“ und „Mein Wohnzimmer“ verarbeiten eigene Erlebnisse, letzterer Song beschäftigt sich mit der Schließung des Trierer Exhauses. Nach über 35 Jahren Bandgeschichte ist „Schöne raue Welt“ eines der abwechslungsreichsten Alben der Band geworden. „Man hört, dass wir uns musikalisch weiterentwickelt haben“, sagt Drummer Lars.
First discovered Sep 4, 2026, 4:56 AM